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verlagsheft2018

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Eine Achtelnote ging spazieren (Artikelnummer: ISBN 978 3-946219-21-7)

Zugriffe: 746 | Wertung:

Mit dem Titel „Eine Achtelnote ging spazieren“ erscheint in diesem Jahr 2018 die 31. Anthologie mit Kindertexten, die zum Schreibaufruf „Unzensiert und unfrisiert“ größtenteils von Schülerinnen und Schülern aus Sachsen-Anhalt, aber auch aus anderen Bundesländern eingesandt wurden. Einige Texte sind dabei in der Schule auf einen expliziten Schreibauftrag hin entstanden, andere wiederum entstanden außerhalb der Bildungseinrichtungen, vielleicht zu Hause, unterwegs oder in einer Schreibwerkstatt. In den Texten werden Themen wie Jahreszeiten, Tiere, Familie, Gefühle und Wünsche verhandelt, es gibt Texte zu lesen, die nachdenklich machen, über den Umgang mit anderen Menschen und der Natur sowie über das eigene Ich und das Erwachsenwerden reflektieren.

Es ist ein Vergnügen, die hier veröffentlichten Texte zu lesen, oft auch ein Staunen und Nachsinnen. Wir erfahren viel von der Kreativität der jungen Schreiber/innen, von dem, was sie erfahren, erleben, womit sie sich auseinandersetzen, was sie beschäftigt und hinterfragen, was sie erfinden oder zu sagen haben und wie unterschiedlich sie all das in Worte fassen.
Aus den über 4 500 aus Sachsen-Anhalt und fast allen deutschen Bundesländern zum Wettbewerb eingesendeten Texten wurde von den Jury-Mitgliedern eine Auswahl getroffen, um in diesem Buch die originellsten und besten Gedichte, Reime, Märchen und Sachtexte abzudrucken, welche sprachlich und inhaltlich überzeugten.

Alle weiteren Texte sind jedoch ebenfalls aufbewahrt im Archiv für Kindertexte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Hier stehen sie zwischen anderen aktuellen, aber auch mehr als 100 Jahre alten Texten von Kindern aus der ganzen Welt und können von jedermann auf Anfrage hin eingesehen werden.

Wir danken Allen für die Einreichungen! Schreibt wieder und weiter!
Und jetzt lasst uns der Achtelnote hinterher spazieren!

DIRK BIERBAß     JULIANE BLECH     NADINE NAUGK

Textauszug:

Sven Ihme und Lukas Lattig, 11 Jahre, Trier

Interview mit einem Kaiserpinguin

Reporter:   Sehr geehrter Herr Pinguin, willkommen hier bei uns in Deutschland! Entschuldigen Sie bitte, aber wir hätten ein paar Fragen an Sie.

Pinguin:    Guten Tag. Kein Problem, ich kann Ihre Fragen gern beantworten.

Reporter:  Wie heißen Sie? Und wie alt sind Sie?

Pinguin:   Mein Name ist Marvin und ich bin sechzehn Jahre alt.

Reporter: Können Sie mir etwas über das Leben der Kaiserpinguine erzählen?

Pinguin:   Wir leben in einer großen Kolonie in der Antarktis. Ich habe dort viele Freunde und Verwandte. Wir sind alle eine große Familie.

Reporter:  Entschuldigen Sie bitte, aber diese Frage ist mir jetzt etwas peinlich: Sind Sie ein Männchen oder ein Weibchen?

Pinguin:   Ein Männchen natürlich, das sagt doch schon mein Name!

Reporter: Und was für Aufgaben haben Sie in der Antarktis?

Pinguin:  Ich muss den eiskalten Winter über unser Ei ausbrüten. Dabei darf ich mich nicht von der Stelle rühren, denn es ist unser einziges Ei und deshalb sehr kostbar. Ich muss mir vorher eine dicke Fettschicht anfressen, sonst verhungere ich auf dem Eis.

Reporter: Interessant! Und was hat Ihre Frau zu tun?

Pinguin:  Sie muss das Ei natürlich zuerst legen. Und danach rutscht sie auf dem Bauch mehr als hundert Kilometer weit über das Eis, um ans Meer zu kommen. Da frisst sie sich ein paar Wochen lang den Bauch voll, damit sie unser aus dem Ei geschlüpftes Küken mit vorverdautem Fisch ernähren kann, wenn sie wiederkommt. Später wechseln wir uns beim Fischfang und dem Hüten des Babys ab.

Reporter:  Mhm! Sehr speziell! Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben! Darf ich Ihnen dafür vielleicht ein Eis spendieren?

Pinguin:   Nein, danke! Davon habe ich zu Hause schon genug!

Elisabeth Schäfer, 7. Klasse, Naumburg

Das Leben ist nicht als App erhältlich

Das Leben ist nicht als App erhältlich: Damit ist gemeint, dass eine App zu einem Handy gehört. Dieses Handy soll unsere Gesellschaft darstellen. Das zeigt, wie abhängig unsere Gesellschaft von diesem kleinen elektronischen Ding ist. Wir nehmen unsere Umgebung kaum war. Da wir alle leben, gehört unser Leben zum Handy als App dazu. Apps kann man jedoch installieren und deinstallieren so oft man will, aber mit dem Leben geht das nicht. Das Leben ist nun mal kein Spiel wie „piano teils“ oder eine App wie Whatsapp.
Diese Apps kann man so oft und so lange haben, wie man will. Das Leben ist jedoch einmalig, wertvoll und überhaupt nicht mit einer App vergleichbar. Das Leben ist kein kostenloses Spiel. Man kann es nicht „installieren“, es ist da und man sollte es wertschätzen, da es wertvoll ist und keine dumme App. Apps sind zum Zeitvertreib da, das Leben aber sollte man genießen. Zum Beispiel die Zeit mit der Familie, oder man sollte schätzen, dass man überhaupt eine Familie hat. Apps vertreiben die Zeit, wenn es langweilig ist oder nichts Interessantes im Fernsehen kommt, aber das Leben gibt einem schöne Erinnerungen, wie eine Reise nach Paris, Cannes oder Italien, aber Apps bieten „Spaß“, und zwar den „Spaß“, der uns die Zeit stiehlt.
Das Leben ist wertvoll und man sollte es genießen und das Leben nicht mit Apps vergleichen, da das Leben viel wichtiger ist und einem mehr Erfahrungen und Erlebnisse bringt.

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